Medienworkshop an Creglingen Schulen: „Fluch oder Segen – WhatsApp, Internet und Co“

10. Mai 2019

Seit nun schon über 15 Jahren leistet der Medienreferent Uli Sailer aus Stuttgart-Gerlingen an den Creglinger Schulen Aufklärungsarbeit in Sachen digitaler Medien. In einem Elternabend im Vorfeld und einem anschließenden Workshop am folgenden Tag für SchülerInnen der sechsten Klassen von Werkrealschule und Realschule informierte Herr Sailer über die aktuelle Entwicklung in der Medienwelt. So sollte den Eltern die Möglichkeit gegeben werden zusammen mit ihren Kindern über das Thema in der Familie zu diskutieren. Zum Elternabend war die gesamte Elternschaft der Creglinger Schulen geladen – auch konnten in diesem Jahr erfreulicherweise Gäste aus den Nachbargemeinden, wie beispielsweise aus Niederstetten, begrüßt werden. Herrn Sailer ist es ein großes Anliegen die positiven Seiten der neuen Medien zu sehen. Es ist ihm allerdings in seiner Arbeit in erster Linie wichtig SchülerInnen und Eltern über die Gefahren und Risiken der Mediennutzung zu informieren. Er weist klar daraufhin, dass durch Facebook, WhatApp und Co der Nutzer zum Opfer werden kann. Ein großer Teil des Privatlebens vieler Menschen, so Sailer, finde im Netz statt und somit lässt sich dort zunehmend Gewalt und Kriminalität finden, bereits im Kindes- und Jugendalter. So rät Sailer seinen aufmerksamen Zuhörern sich genau zu informieren über Geschäftsbedingungen, Verbote und mögliche Konsequenzen für Kinder und Eltern im Falle eines Missbrauchs. Uli Sailer gibt Hinweise auf eine mögliche und nötige Absicherung und rät Eltern und Schülerinnen dringend sich Zeit zu nehmen und gemeinsam Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Auch Eltern machen sich strafbar, so Sailer, denn beispielsweise WhatsApp dürfe erst ab 16 Jahren benutzt werden, im Ernstfall nütze da eine Erlaubnis der Eltern reichlich wenig. Sowohl bei Eltern, als auch bei den Kindern zeigte sich großes Interesse am Thema, verbunden mit der Motivation einige Dinge bezüglich WhatsApp, Internet und Co zu überdenken.

Finanziert wurde das gesamte Projekt, wie schon seit vielen Jahren, vom Förderverein der Realschule und dem SoFa e.V. Herzlichen Dank dafür!

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