Red Hand Day

Der internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten ist ein jährlich am 12. Februar begangener internationaler Gedenktag. An diesem Tag steht das Schicksal von 250.000 Kindern im Mittelpunkt, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.

   

In den letzten Wochen hat sich die Klasse 7a im Rahmen eines projektorientierten Gemeinschaftskundeunterrichts intensiv mit Kinderrechten, wie auch mit Kinderrechtsverletzungen auseinandergesetzt und sich Gedanken gemacht, wie man auf diese aufmerksam machen kann. Es bildeten sich mehrere kleine Projektgruppen, die in den Unterrichtsstunden verschiedene Aktionen eigenständig planten. So wurden fleißig Leintücher bedruckt, Fensterbilder zugeschnitten, Tapeten mit Slogans beschrieben, eine Sammelaktion für die gesamte Schule vorbereitet, Informationen intensiv recherchiert und als kreativ gestaltete Plakate präsentiert sowie eine digitale Bildershow erstellt. Die ganze Schulgemeinschaft sollte von der Aktion am Mittwochmorgen 12.02.20 überrascht werden. Deshalb haben sich bereits einige freiwillig Schüler mit ihrer Lehrerin am Dienstagabend in der Realschule verabredet und alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um den Eingangsbereich der RSC zu einem interaktiven Informationsportal umzugestalten. Am Mittwochmorgen war es dann soweit. Durch die vorbereiteten Aktionen konnte viel Interesse und Aufmerksamkeit geweckt werden. Es gelang der Klasse insgesamt 252 Handabdrücke von Schülern und Lehrern über den ganzen Schultag hinweg zu sammeln. Auch der Creglinger Bürgermeister Uwe Hehn folgte der Einladung und besuchte den Aktionstag der Klasse 7a. Im Laufe der nächsten Woche werden die gesammelten Handabdrücke an Herrn Hehn übergeben, welche auf diesem Weg nach Berlin in den Bundestag gelangen sollen. Ziel des Red Hand Days ist es nämlich, andere über die Kinderrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und Politiker dazu aufzufordern die Forderung des Red Hand Day umzusetzen. Im  abschließenden Gespräch zeigte sich, dass sich die Schüler sehr viel Wissen im offenen Unterricht angeeignet haben und auch ihre methodischen und sozialen Kompetenzen gestärkt wurden. Neben der Vermittlung von Wissen, steht im Gemeinschaftskundeunterricht auch die Anbahnung von Handlungskompetenz im Vordergrund, welche durch die Planung, Vorbereitung, Durchführung und die Reflexion des Projekts gefordert und gefördert werden konnte. Das Projekt wurde von allen Beteiligten als sehr gewinnbringend wahrgenommen. (AH)

    

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